Montage-Anleitungen für praktischen Fassadenstuck

Verschiedenste Fassadenelemente stehen zur individuellen und unvergleichlichen Fassadendekoration zur Auswahl. Die verschiedenen Außenstuck Elemente sind in Größe und Stuckprofil aufeinander abgestimmt. Zahlreiche Ergänzungselemente bieten wir Ihnen auch zu den Fassadenprofilen an, so dass Ihnen die Fassadenarbeiten leicht und schnell von der Hand gehen werden und nur minimaler Abfall entsteht. Dadurch bleiben die Kosten überschaubar und Sie erreichen in jedem Fall ein professionelles Ergebnis.

Diese Seite haben wir in 3 große Themenbereiche eingeteilt: Im ersten Teil finden Sie die Montage-Anleitungen zu den kompletten Fassadenelementen, im mittleren Teil folgen die Montage-Anleitungen für beschichtete Fassadenprofile und Zierelemente, die sich sehr gut mit den Tympanon und Fensterbänken kombinieren lassen. Im dritten Teil beschäftigen wir uns dann mit den flexiblen und unbeschichteten Fassadenstuck Elementen, die für all diejenigen interessant sind, die besondere Formen oder besondere Muster gestalten wollen.

Zeitsparende Fassadenarbeiten dank moderner Fassadenelemente aus Styropor

Komplette Fassadenelemente

Komplette Fassadenelemente

Fenstergiebel und Fensterbänke sind komplette Fassadenelemente, die Sie mit wenigen Handgriffen an der verputzten, sauberen und staubfreien Hausfassade anbringen können. Aber auch die L-förmigen Laibungsverkleidungsprofile zählen wir dazu, denn mit diesen Styroporelementen isolieren Sie die Fensterlaibung und verzieren die Fenster in einem Arbeitsgang. Des Weiteren erklären wir Ihnen in dieser Kategorie das Anbringen von Bossensteinen zum Schutz und Isolieren der Hausecken sowie das Anbringen von Säulenverkleidung an Deko Säulen.

Beschichtete Fassadenprofile und Zierornamente

Beschichteter Fassadenstuck

Attraktive Fensterumrandungen können Sie mit beschichteten Fassadenprofilen und Zierornamenten gestalten. Die Montage-Anleitung für die beschichteten Fassadenstuck Elemente finden Sie in einzelne Arbeitsschritte unterteilt:

Beginnend mit dem Zuschneiden der Fassadenprofile und Zierleisten, über das Befestigen der Fassadenprofile sowie Zierleisten und Zierornamente bis hin zum Verfugen der Übergänge und Verwischen der Stöße. Zum Schluss zeigen wir Ihnen, wie Sie den Schlussstein fixieren und geben Ihnen wichtige Tipps zum Streichen des beschichteten Stucks.

Unbeschichtete Außenstuck Fassadenelemente anbringen

Unbeschichteter Außenstuck

Individuell geschwungene Formen, die von Fenster zu Fenster ein wenig variieren, lassen sich mit flexiblen Stuckleisten ausführen. Mit diesen Leisten können Sie vor Ort festlegen, welchen Bogen Sie in welcher speziellen Form und Größe arbeiten. Passend dazu vervollkommnen Sie dann die Fensterumrandung mit unbeschichteten Außenstuck Elementen. Auch diese Montage-Anleitung haben wir in mehrere Abschnitte gegliedert: Flexible Stuckleisten, Fassadenprofile am Fenstersturz, Zierleisten und Zierornamente, Fensterbankprofile und Außenstuck beschichten.

Komplette Fassadenelemente an der Hausfassade anbringen

Komplette Fenstergiebel anbringen

Die kompletten Fenstergiebel sind fertig zusammengebaut und schon mit Kunstharz und Quarzsand beschichtet.

Tragen Sie auf die Klebefläche des Fassadenelements großzügig Styroporkleber in Wellenform auf. Entlang des Randes bringen Sie zusätzlich noch Kleber in Strangform auf. Positionieren Sie nun das Fenstergiebel Element mittig über dem Fenstersturz und kontrollieren Sie vor dem Andrücken, ob die seitlichen Überstände auf beiden Seiten gleich groß sind. Nach dem kräftigen Andrücken des Stuckelements schließen Sie ringsum die Fugen zwischen Fenstergiebel und Hausfassade.

1. Tipp: Statt Styroporkleber können Sie auch Flexkleber zum Ankleben des Fenstergiebel Elements verwenden.

 2. Tipp: Verwenden Sie zum Streichen von beschichtetem Fassadenstuck nur Fassadenfarben auf Wasserbasis!

Komplette Fensterbänke mit Aluminiumblech-Abdeckung einbauen

Messen Sie zuerst präzise die Breite und Tiefe der Fensterlaibung aus. Übertragen Sie diese Maße so auf das Aluminiumblech der Fensterbank, dass an beiden Seiten ein gleichgroßer Überstand bleibt. Schneiden Sie als erstes das Aluminiumblech mit dem Winkelschleifer und einer Metall-Trennscheibe, dann den Styroporkern mit einem langen, stabilen Cuttermesser. Arbeiten Sie die Aussparungen für die Hauswand millimetergenau heraus und kürzen Sie die Fensterbanktiefe entsprechend der Laibungstiefe. Dann tragen Sie auf die beiden Klebeflächen der Fensterbank strang- und wellenförmig Soudal PU-Kleber auf. Setzen Sie das Fassadenelement an seinen Platz, drücken Sie es gut an und schließen Sie die Fugen zwischen Fensterbank und Hauswand mit wasserabweisender Acryl Dichtmasse.

1. Tipp: Die Neigung an der Fensterbrüstung sollte 2 Grad betragen.

2. Tipp: Reinigen Sie die Spritzdüsenöffnung immer sofort nach dem Auftragen des PU-Schaumklebers mit ein wenig Schaumpistolenreiniger, damit sie nicht verklebt.

3. Tipp: Große Sorgfalt ist beim Messen, Sägen und Verfugen notwendig, damit später keine Feuchtigkeit (z.B. Regen oder Nebel) zwischen Alu Fensterbank und Hauswand eindringen kann.

4. Tipp: Nehmen Sie zum Streichen der Fensterbänke nur Fassadenfarben auf Wasserbasis!

 

 

L-Förmige Leibungsverkleidungsprofile einbauen

Da Sie die richtige Laibungstiefe für Ihre Fenster bestellt haben, brauchen Sie die Fensterlaibungsprofile nur in der Länge zu kürzen. Messen Sie Höhe des Fensters aus und übertragen Sie die Maße auf die Rückseite zweier Laibungsprofile. Der unverzierte Schenkel kommt in die Fensterlaibung und endet oben mit einem geraden Schnitt. Der verzierte Schenkel kommt neben dem Fenster an die Hausfassade und erhält am oberen Ende eine Gehrung im Winkel von 45 Grad.
Kürzen Sie die beiden Fensterlaibungsprofile mit einer Feinsäge. Tragen Sie im nächsten Schritt Styroporkleber auf und befestigen Sie diese beiden Profile an den Fensterseiten.
Messen Sie nun am Fenstersturz den Abstand zwischen den 2 Laibungsprofilen aus und übertragen Sie die Maße auf ein 3. Fensterlaibungsprofil.  Achten Sie darauf, dass Sie bei diesem Fassadenelement an beiden Enden der Zierleiste eine Gehrung von 45 Grad arbeiten müssen! Nach dem Sägen tragen Sie wieder Styroporkleber auf und befestigen dieses Profil am Fenstersturz. So haben Sie mit wenigen Handgriffen die Fenster isoliert und gleichzeitig verziert.

1. Tipp: Die L-förmigen Fensterlaibungsprofile finden Sie in unserem Sortiment nach der Laibungstiefe geordnet und in 1-cm-Schritten gestaffelt. Messen Sie Ihre Fenster vor dem Bestellen aus und kaufen Sie die Laibungsprofile mit der richtigen Laibungstiefe! So ersparen Sie sich viel Aufwand und Arbeit.

2. Tipp: Verwenden Sie beim Sägen eine Gehrungslade, damit Sie die entsprechenden Winkel (90 Grad beim unverzierten Schenkel und 45 Grad beim verzierten Schenkel) leicht einhalten können.

3. Tipp: Selbstverständlich können Sie zum Befestigen der Laibungsverkleidungsprofile an der Hausfassade auch Spachtelkleber verwenden. Auf die Klebeflächen an den Übergängen von Laibungsprofil zu Laibungsprofil sollten Sie aber unbedingt Styroporkleber verwenden, damit die Fugen elastisch bleiben!

4. Tipp: Verwischen Sie die Stöße mit einem Kunstharz-Quarzsand-Gemisch, das Sie gleich zu den Laibungsprofilen dazubestellen können. Tragen Sie die Mischung mit einem Pinsel auf den Stößen auf. Nach dem Trocknen wirkt Ihre Laibungsverkleidung wie aus einem Guss.

5. Tipp: Verwenden Sie zum Streichen des Fassadenstucks aus Styropor grundsätzlich nur Fassadenfarben auf Wasserbasis!

Bossensteine an der Hausfassade anbringen

Tragen Sie mit einem Spachtel auf die Rückseite eines Bossensteins gleichmäßig Spachtelkleber auf. Setzen Sie den Bossenstein an seinen Platz, richten Sie ihn aus und drücken Sie ihn gut an. Wiederholen Sie diese Prozedur mit allen Bossenplatten, die Sie für den Schutz und die Verzierung der Hausfassade nutzen wollen.
Erleichtern Sie sich die Arbeit und verwenden Sie fertig beschichtete Bossenplatten aus Styropor (siehe nebenstehende Tipps).
Die unbeschichtete Variante der Bossenplatten sollten Sie unbedingt selbst beschichten, um sie gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse zu schützen.

1. Tipp: Wenn Sie an den Hausecken große und kleine Bossensteine im Wechsel anbringen, entsteht das beliebte klassische Muster. Aber auch am Sockel des Hauses werden gern die praktischen Bossenplatten aus Styropor zum Isolieren genutzt. Die Haussockel wirkt dann, als wäre er aus stabilen Natursteinen gearbeitet worden.

2. Tipp: Fertig beschichtet ab Werk bieten wir Ihnen 2 Varianten an:

  • Bossensteine Styropor mit Kunstharz-Quarzsand-Beschichtung, die eine Sandstein-Optik haben.
  • Styropor Bossensteine mit Spachtelmasse beschichtet und mit einer Lederrolle verziert. Diese Variante der Bossenplatten wirkt wie echte Quadersteine.

3. Tipp: Unbeschichtete Bossenplatten können Sie nach dem Beschichten individuell und abwechslungsreich selbst verzieren. Das ist mehr Arbeit und Zeit, aber Sie erhalten echte Unikate.

4. Tipp: Verwenden Sie zum Streichen aller 3 Bossenstein-Varianten nur Fassadenfarben auf Wasserbasis, denn Styropor – beschichtet und unbeschichtet – verträgt KEINE chemischen Verdünnungsmittel!

Handliche Säulenverkleidung für Deko Säulen

Legen Sie zunächst alle Säulenverkleidungselemente für 1 Säule bereit: 2 Kapitell-Hälften, 4 Säulenschaft-Viertel und 2 Säulenfuß-Hälften. Beginnen Sie mit dem Verzieren der Säule am Säulenfuß. Tragen Sie auf alle Klebeflächen ausreichend Styropor auf – wellenförmig auf die großen Flächen, strangförmig auf die kleinen Flächen. Befestigen Sie die Säulenfuß-Hälften unten an der Säule und richten Sie sie entsprechend dem Kundenwunsch aus. Im nächsten Schritt tragen Sie Styroporkleber auf die beiden Kapitell-Hälften auf und befestigen diese am oberen Ende der Dekosäule. Beim Ausrichten orientieren Sie sich auch am Säulenfuß.
Messen Sie nun den Abstand zwischen Säulenkapitell und Säulenfuß aus, und kürzen Sie die 4 Säulenschaft-Viertel entsprechend. Tragen Sie auf jedes Viertel wellenförmig Styroporkleber auf und befestigen Sie nacheinander die Viertel am Säulenschaft. Drücken Sie alle Stuckelemente gut an und schließen Sie die Fugen mit Styroporkleber.
Der Säulenfuß ist mit einem kleinen Sockel gearbeitet, an dem Sie eine Reihe Fliesen anbringen können. Toll sieht es aus, wenn Sie die gleichen Fliesen wie auf der Terrasse oder Treppe verwenden.

1. Tipp: Die Säulenverkleidungselemente für den Säulenschaft lassen sich mit einer Feinsäge einfach kürzen, so dass Sie jede beliebige Säulenhöhe verkleiden können.

2. Tipp: Sollten die Dekosäulen höher als 2 m sein, können Sie die Säulenschaftelemente durch Aneinandersetzen mehrerer Viertel einfach verlängern. Achten Sie darauf, dass Sie über dem Säulenfuß die Säulenschaft-Elemente versetzt anbringen – immer abwechselnd ein „kurzes“ Stück und ein „langes“ Stück nebeneinander.

3. Tipp: Die Stuckelemente können Sie auch mit Flexkleber (sogenanntem Spachtelkleber) an der Säule befestigen. Für die Stöße zwischen den Säulenelementen und für die Übergänge von Kapitell zu Säulenschaft und Säulenfuß sollten Sie aber unbedingt Styroporkleber verwenden!

4. Tipp: Streichen Sie die Dekosäulen aus Styropor in jedem Fall nur mit Fassadenfarben auf Wasserbasis!

Stöße an beschichteten Dekosäulen verwischen

Gießen Sie den Kunstharz aus dem kleinen Fläschchen in eine kleine Schüssel oder ein ähnliches Gefäß. Tragen Sie mit einem Pinsel den Kunstharz gleichmäßig auf die Fugen und Stöße auf. Im nächsten Schritt schütten Sie etwas Quarzsand auf ein Blatt Papier, dass Sie in der Mitte ein wenig gefaltet haben, so dass der Sand besser darauf liegen bleibt. Nehmen Sie eine Druckluftpistole (oder auch einfach einen normalen Haarfön) und blasen Sie gleichmäßig Quarzsand auf den feuchten Kunstharz. Wiederholen Sie diesen Prozess gegebenenfalls 1-2mal. Lassen Sie jede Schicht für sich trocknen!
Abschließend streichen Sie alles in einem ansprechenden Farbton mit einer Fassadenfarbe auf Wasserbasis und die Dekosäulen werden wie aus einem Guss wirken.

Nehmen Sie zum Streichen von Fassadenstuck aus Styropor immer nur umweltfreundliche Fassadenfarben auf Wasserbasis, denn Styropor verträgt KEINE chemischen Verdünnungsmittel!
Zum Streichen der Stuckmuster und Kanneluren (Längsrillen im Säulenschaft) verwenden Sie am besten Pinsel, die in der Größe dem jeweiligen Stuckmuster angepasst sind. Für die glatten, gut zugänglichen Stellen können Sie auch eine Malerrolle verwenden, um schneller arbeiten zu können. Am besten arbeiten Sie beim Streichen von oben nach unten, damit fertig gestrichene Bereiche gefahrlos trocknen können.

Beschichtete Fassadenprofile und Zierelemente anbringen

Messen Sie die Laibungsbreite und -höhe am Fenster präzise aus und und übertragen Sie diese Maße auf die zu kürzenden, beschichteten Fassadenprofile. Mit Hilfe der Markierschablone und eines Filzstifts kennzeichnen Sie auf der Oberseite jeder Profilleiste die Stelle, an der Sie die jeweilige Leiste kürzen möchten. Nun setzen Sie eine Diamant-Trennscheibe in Ihren Trennschleifer ein und schneiden damit die Beschichtung durch, daran anschließend mit einem Cuttermesser den Styroporkern der beschichteten Stuckleiste.

1. Tipp: Auf diese Weise schneiden Sie große und dicke Fassadenprofile am besten.

2. Tipp: Die Markierschablone ist aus Styropor und enthält in spiegelbildlicher Form das Stuckprofil der zugehörigen Zierleiste.

3. Tipp: Arbeiten Sie auf einer stabilen Unterlage und beachten Sie auch die Arbeitsschutzbestimmungen für Trennschleifer!

4. Tipp: Verwenden Sie zum Durchschneiden des Styroporkerns ein scharfes Cuttermesser mit stabiler, langer Klinge!

 

Zum Kürzen von dünneren Fassadenprofilen ist auch diese Methode geeignet: Messen Sie die Höhe und Breite der Fensterlaibung genau aus. Kennzeichnen Sie die entsprechenden Längen diesmal auf der Unterseite der Fassadenprofile, legen Sie einen 90-Grad-Anschlagwinkel an und markieren mit einem Filzstift die Schnittkante auf dem Styropor. Jetzt schneiden Sie erst das Styropor mit einem Cuttermesser an der Markierung durch. Danach drehen Sie das Fassadenprofil um, so dass die beschichtete Seite nach oben zeigt. Knicken Sie die Zierleiste an der Schnittkante vorsichtig nach oben – in Richtung der beschichteten Seite. Bei Bedarf glätten Sie die Schnittkanten abschließend mit feinem Schleifpapier.

1. Tipp: Diese Methode ist wirklich nur für schmale Stuckprofile geeignet!

2. Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie die Markierungen bei dieser Vorgehensweise auf der Leisten-Rückseite – also auf dem weißen Styropor – anbringen!

3. Tipp: Schneiden Sie das Styropor überall sorgfältig bis zur Beschichtung durch.

4. Tipp: Beim Knicken der beschichteten Zierleiste zieht die eine Hand die Leiste vorsichtig nach oben, während die andere Hand diese Leiste neben der Knickstelle fest, aber besonnen, auf die stabile Unterlage drückt.

Zum Befestigen der beschichteten Fassadenprofile legen Sie alles bereit, was Sie für eine Fensterverzierung brauchen. Tragen Sie nun den PU-Schaumkleber auf die rückseitigen Klebeflächen der Profilleisten und Eckleisten auf. Danach warten Sie noch ca. 3-5 Minuten mit dem Ankleben der Stuckelemente an der Hausfassade. Nutzen Sie diese Zeit zum Säubern der Spritzdüse mit etwas Schaumpistolen-Reiniger, damit die Öffnung nicht verklebt. Dann haben Sie 2 Möglichkeiten:

Entweder: Sie kleben erst die einbaufertigen Eckelemente an Ihre Plätze und befestigen die Profilleiste dazwischen.

Oder: Sie kleben erst das Fassadenprofil an und bringen dann auf beiden Seiten die Eckelemente an.

Lassen Sie in jedem Fall 5-8 mm Abstand zwischen den Stuckelementen und drücken Sie alle Teile gut an.

1. Tipp: Verwenden Sie einbaufertige Eckelemente, um Zeit und Aufwand zu sparen. Diese Eckleisten finden Sie auf den Produktseiten der jeweiligen Fassadenprofile zugeordnet. Dadurch wählen Sie garantiert die richtigen aus.

2. Tipp: Tragen Sie in jedem Fall ausreichend PU-Schaumkleber auf die Rückseiten der Stuckelemente auf.

3. Tipp: Lassen Sie immer 5-8 mm breite Fugen zwischen den Stuckelementen! So beugen Sie der Rissbildung an den fertigen Fensterumrandungen vor, da das Material (z.B. bei Temperaturänderungen) genügend Platz zum Arbeiten hat.

4. Tipp: Auf die gleiche Weise befestigen Sie auch die ausdrucksstärkeren Fassadenprofile für den Fenstersturz, die Zierleisten samt Fassadenstuck Zierornamenten an den Fensterseiten und die Fensterbankprofile.

Legen Sie sich einen Plan (Zeichnung) zurecht, in dem Sie jederzeit nachsehen können, welche Reihenfolge die Zierornamente haben und wie lang die Zierleisten-Abschnitte davor, dazwischen und dahinter sind.
Beginnen Sie mit dem Zuschneiden aller Zierleisten-Abschnitte, wie Sie sie in Länge und Anzahl benötigen. Tragen Sie nun den PU-Schaumkleber auf die Zierelemente auf. Nach 3-5 min Wartezeit befestigen Sie das erste Zierelement an seinem Platz. In unserem Beispiel haben wir mit einem kurzen Stück der Zierleiste begonnen.
Wiederholen Sie diesen Vorgang mit allen Zierelementen. Tragen Sie immer genügend Kleber auf und achten Sie bei jedem Stuckelement auf die vorher festgelegte Reihenfolge. Prüfen Sie auch mit einer langen Wasserwaage, ob alle Zierelemente zusammen eine gerade Linie bilden.
Fertig ist die erste Seite der Fensterverzierung. Arbeiten Sie die gegenüberliegende Seite spiegelbildlich. Achten Sie auch hier auf die Einhaltung der vorher festgelegten Reihenfolge!

1. Tipp: Die Zierornamente finden Sie auf den Produktseiten der Zierleisten. So sehen Sie auf einen Blick, was in Größe und Stuckprofil zueinander passt.

2. Tipp: In der Praxis hat es sich bewährt, wenigstens Eckpunkte an der Hausfassade zu markieren. So behalten Sie leichter den Überblick und sparen wertvolle Zeit.

3. Tipp: Orientieren Sie sich zusätzlich an der schon fertigen Seite der Fensterverzierung, denn so können Sie rechtzeitig erkennen, ob sich vielleicht ein Zierleistenelement anderer Länge vordrängeln will oder ob Sie versehentlich ein Zierornament verkehrt herum halten.

4. Tipp: Nutzen Sie die 3-5 minütige Wartezeit zum Säubern der Spritzdüse mit etwas Schaumpistolen-Reiniger, damit die Öffnung nicht verklebt.

Füllen Sie die Stoßfugen gleichmäßig mit PU-Kleber auf. Nach einer Trocknungszeit von ca. 3 Stunden schneiden Sie den herausgequollenen Kleber mit Hilfe eines scharfen Cuttermessers ab. Anschließend schmirgeln Sie mit feinem Schleifpapier in der Stoßfuge eine ca. 3 mm tiefe Rille, die die Beschichtungsmasse aufnehmen wird.
Nun verdünnen Sie etwas Beschichtungsmasse mit ein wenig Wasser und verrühren beides gut miteinander. Tragen Sie diese verdünnte Beschichtungsmasse mit einem schmalen Pinsel gleichmäßig in der Vertiefung auf.
2 Stunden später werden die Stoßfugen dann mit der unverdünnten Beschichtungsmasse aufgefüllt. Verwenden Sie dazu am besten einen Spachtel. Arbeiten Sie bitte so präzise wie möglich, um sich umfangreiche Nacharbeiten zu ersparen!
Ca. 4-5 Stunden später ist die Beschichtungsmasse an den Stößen trocken. Jetzt können Sie kleine Unebenheiten mit Schleifpapier entfernen.

1. Tipp: Setzen Sie das Messer zum Abschneiden des herausgequollenen PU-Schaumklebers so flach wie möglich an, um sauber arbeiten zu können.

2. Tipp: Beschichtungsmasse, die neben der Fuge auf die Stuckelemente geraten ist, können Sie sofort nach dem Einpinseln bzw. Spachteln mit einem nassen Schwamm leicht entfernen.

3. Tipp: Schleifen Sie die Stöße sorgfältig mit feinkörnigem Schmirgelpapier ab, damit die Stöße nach dem Farbanstrich unsichtbar sind.

Markieren Sie die Mitte der Laibungsbreite am Fenstersturz und den Platz für den Schlussstein. Tragen Sie nun ausreichend Styroporkleber auf die Rückseite des Schlusssteins auf und positionieren Sie ihn gemäß Ihren Markierungen in der Mitte des Fassadenprofils am Fenstersturz. Drücken Sie auch dieses Stuckelement gut an und schließen Sie die Übergänge vom Schlussstein zur beschichteten Styroporleiste bzw. zur Hausfassade.

1. Tipp: Auf jeder Produktseite der ausdrucksstarken Fassadenprofile für den Fenstersturz finden Sie passend zum Stuckprofil der Styroporleiste einen Schlussstein oder mehrere mit verschiedenen Stuckmustern, aus denen Sie wählen können.

2. Tipp: Verwenden Sie zum Aufkleben der Schlusssteine auf die Styroporleisten immer Styroporkleber!

Verwenden Sie zum Streichen von beschichtetem Styroporstuck nur umweltfreundliche Fassadenfarben auf Wasserbasis, denn Styropor verträgt KEINE chemischen Verdünnungsmittel!

Die Stuckmuster der verschiedenen, beschichteten Außenstuck Elemente streichen Sie am besten mit einem Pinsel. Für größere und große ebene Flächen können Sie eine Malerrolle verwenden.

1. Tipp: Styroporstuck – beschichtet und unbeschichtet – bitte NICHT grundieren!

2. Tipp: Streichen Sie den Fassadenstuck und die Hauswand in verschiedenen, ansprechenden Farbtönen. Durch den Kontrast der Farben heben Sie die Schönheit des Fassadenstucks noch zusätzlich hervor. Stuck und Farbe zusammen verleihen der Hausfassade einen einzigartigen, unverwechselbaren Charakter.

Unbeschichtete Fassadenstuck Elemente anbringen und beschichten

Messen Sie am längsten Bogen ab, wie lang Sie die Styroporleisten schneiden müssen. Am besten kürzen Sie diese Leisten mit einer Feinsäge (z.B. einem Fuchsschwanz) in einer Gehrungslade.
Tragen Sie auf die Rückseite der flexiblen Stuckleiste Styroporkleber auf. Biegen Sie die Zierleiste vorsichtig bis zum gewünschten Radius und kleben Sie sie an ihren Platz. Mit ein paar Nägeln an den Leistenenden können Sie die gebogene Stuckleiste bis zum Aushärten des Styroporklebers in Form halten.
Nach dem Trocknen füllen Sie die Einschnitte mit Styroporkleber auf. Den überschüssigen Kleber können Sie ganz einfach mit einem Negativ des Stuckprofils entfernen. Setzen Sie das Profilnegativ auf die Styroporleiste auf und ziehen Sie es über die Stuckleiste. Das ist die schnellste und schonendste Art, den überschüssigen Kleber zu entfernen. Dabei bleibt das Stuckmuster unbeschädigt erhalten.

1. Tipp: Flexible Stuckleisten sind Styroporleisten mit Einschnitten in regelmäßigen Abständen. Die Biegsamkeit der Leisten hängt von der Art der Einschnitte ab. Solche flexiblen Stuckleisten mit einer Säge selbst herzustellen erfordert Unmengen an Zeit und Geduld. Deshalb raten wir Ihnen, aus unserem Sortiment an flexiblen Styroporleisten zu wählen.

2. Tipp: Das Profilnegativ ist die spiegelbildliche Negativform des Stuckmusters. Es erleichtert das Glätten von Stößen und Fugen auf den Styroporleisten.

3. Tipp: Manchmal kann es vorkommen, dass die Fugen und Stöße nach dem Trocknen des Klebers noch zu sehen sind. Dann tragen Sie noch einmal ein wenig Styroporkleber auf und glätten noch einmal mit dem Negativprofil.

4. Tipp: Kleine Unebenheiten lassen nach dem Trocknen des Klebers mit sehr feinem Sandpapier entfernen.

5. Tipp: Im Außenbereich sollten Sie die flexiblen Stuckleisten nach dem Anbringen beschichten, um sie vor Witterungs- und Umwelteinflüssen zu schützen. Das Beschichten mit Spachtelkleber erklären wir Ihnen unten auf dieser Seite.

6. Tipp: Abschließend können Sie dann die Stuckelemente in einem herrlichen Farbton streichen. Nehmen Sie dazu bitte nur Farben auf Wasserbasis!

Messen Sie die Breite der Fensterlaibung aus und markieren Sie am Fenstersturz, wo Sie das Fassadenprofil anbringen möchten. Kürzen Sie das Fassadenprofil auf die erforderliche Länge. Als nächstes tragen Sie Spachtelkleber (auch als Flexkleber bezeichnet) auf die Rückseite der Leiste auf und kleben das Stuckelement an seinen Platz über dem Fenstersturz.
Bringen Sie jetzt auf die Rückseite der Schließelemente Spachtelkleber und auf die seitliche Klebefläche (Übergang vom Fassadenprofil zum Schließelement) Styroporkleber auf. Befestigen Sie die Schließelemte an den beiden Seiten des Fassadenprofils. Drücken Sie alle Styroporelemente gut an und schließen Sie die Übergänge vom Stuckelement zur Hauswand mit Styroporkleber.

1. Tipp: Ersparen Sie sich die zeitraubende Anfertigung der Schließelemente und verwenden Sie einbaufertige Schließelemente, die Sie auf den Produktseiten der unbeschichteten Fassadenprofile zugeordnet finden.

2. Tipp: Zum Befestigen der Stuckelemente an der sauberen, staubfreien Hausfassade können Sie wahlweise Spachtelkleber oder Styroporkleber verwenden.

3. Tipp: Für die Übergänge vom Fassadenprofil zu den Schließelementen sollten Sie ausschließlich Styroporkleber verwenden, damit die Stöße elastisch und unsichtbar bleiben!

4. Tipp: Alle unbeschichteten Außenstuckelemente sollten Sie nach dem Anbringen an der Hausfassade mit mehreren Schichten Spachtelkleber beschichten! Nur so ist der unbeschichtete Fassadenstuck aus Styropor ausreichend vor Witterungs- und Umwelteinflüssen geschützt!

5. Tipp: Sollten Sie genügend Zeit und Geduld haben, um die Schließelemente selbst anzufertigen, gehen Sie bitte so vor, wie wir es bei den beschichteten Fassadenprofilen weiter oben auf dieser Seite beschrieben haben.

Legen Sie Ihre Zeichnung mit der Anordnung der Zierelemente bereit, damit Sie jederzeit nachsehen können, in welcher Reihenfolge Ihr Kunde die Zierornamente wünscht und wie lang die Zierleisten-Abschnitte davor, dazwischen und dahinter sein sollen.
Schneiden Sie zuerst alle Zierleisten-Abschnitte zu, wie Sie sie in Länge und Anzahl benötigen. Streichen Sie dann Spachtelkleber auf das erste Zierelement und befestigen Sie es an seinem Platz. Wir haben in unserem Beispiel mit einem kurzen Zierleistenstück angefangen.
Wiederholen Sie diesen Ablauf mit allen Zierelementen. Tragen Sie immer genügend Flexkleber auf die Rückseiten der Stuckelemente auf und beachten Sie bei jedem Stuckelement die vorher festgelegte Reihenfolge. Überprüfen Sie regelmäßig mit einer langen Wasserwaage, ob die Zierelemente gerade ausgerichtet sind.
Nach Fertigstellung der ersten Seite der Fensterverzierung arbeiten Sie die gegenüberliegende Seite spiegelbildlich. Beachten Sie auch hier die vorher festgelegte Reihenfolge!

1. Tipp: Die verschiedenen Zierornamente finden Sie auf den Produktseiten der unbeschichteten Fassadenprofile zugeordnet, damit Sie schnell erkennen können, was zueinander in Größe und Stuckprofil passt.

2. Tipp: Bringen Sie erst alle Fassadenprofile, Zierleisten und Zierornamente an und beschichten Sie danach den gesamten unbeschichteten Außenstuck. So sparen Sie Zeit und erhalten ein wunderbares Endergebnis.

Messen Sie an der Fensterbrüstung die Breite der Fensterlaibung aus und markieren Sie, wo Sie das Fensterbankprofil anbringen möchten. Kürzen Sie das Fensterbankprofil auf die benötigte Länge. Im folgenden Arbeitsschritt tragen Sie Spachtelkleber auf die Rückseite der Styroporleiste auf und kleben das Stuckelement an seinen Platz an der Fensterbrüstung.
Bringen Sie jetzt auf die Rückseite der Schließelemente Spachtelkleber auf und auf die seitliche Klebefläche (Übergang vom Fensterbankprofil zum Schließelement) Styroporkleber. Befestigen Sie die beiden Schließelemte rechts und links am Fensterbankprofil und drücken Sie alle Stuckelemente gut an. Nun schließen Sie noch die Übergänge vom Stuck zur Hausfassade mit Styroporkleber.

Tipp: Auch zu den unbeschichteten Fensterbankprofilen haben wir fertige Schließelemente im Sortiment. Diese Ergänzungselemente zu den Styroporleisten finden Sie auf den Produktseiten der unbeschichteten Stuckleisten, so dass Sie sie gleich mit den Leisten mitbestellen können.

Markieren Sie am Fenstersturz die Mitte der Laibungsbreite, und kennzeichnen Sie den Platz für den Schlussstein. Tragen Sie wellenförmig ausreichend Styroporkleber auf die Rückseite des Schlusssteins auf und positionieren Sie ihn gemäß Ihren Markierungen in der Mitte des unbeschichteten Fassadenprofils. Drücken Sie auch dieses Zierelement gut an und schließen Sie die Übergänge vom Schlussstein zur unbeschichteten Styroporleiste bzw. zur Hauswand.

1. Tipp: Auf jeder Produktseite der unbeschichteten Fassadenprofile für den Fenstersturz finden Sie passend zum Stuckprofil der Styroporleiste einen oder mehrere unbeschichtete Schlusssteine mit unterschiedlichen Stuckmustern, aus denen Sie wählen können.

2. Tipp: Verwenden Sie zum Aufkleben der Schlusssteine auf unbeschichtete Styroporleisten immer Styroporkleber!

Nehmen Sie zum Beschichten von Styroporstuck Spachtelkleber, der auch als Flexkleber, Spachtelmasse und Fliesenkleber bezeichnet wird. Spachtelkleber bekommen Sie kostengünstig in jedem Baumarkt.

Rühren Sie den Kleber etwas dünnflüssiger an und tragen Sie ihn nach Abschluss der Stuckarbeiten mit einem Pinsel auf den unbeschichteten Fassadenstuck auf. Mit dem Pinsel können Sie auch Vertiefungen im Stuckmuster gut erreichen, so dass das Stuckprofil erhalten bleibt. Lassen Sie die Schicht gut trocknen und wiederholen Sie dann den Beschichtungsvorgang 3-4mal. So ist der Außenstuck ausreichend vor Umwelt- und Witterungseinflüssen geschützt.

Verwenden Sie auch zum Streichen von unbeschichtetem bzw. mit Flexkleber selbst beschichtetem Styroporstuck nur umweltfreundliche Fassadenfarben auf Wasserbasis, denn Styropor verträgt KEINE chemischen Verdünnungsmittel!

Die Stuckprofile der verschiedenen Stuckelemente streichen Sie am besten mit einem Pinsel. Für größere und große ebene Flächen können Sie eine Malerrolle verwenden.

Streichen Sie den Fassadenstuck und die Hauswand in verschiedenen, ansprechenden Farbtönen, so bringt der Kontrast der Farben die Schönheit des Fassadenstucks besonders gut zur Geltung. Das Zusammenspiel von Stuck und Farbe verleiht der Hausfassade einen einzigartigen, unverwechselbaren Charakter.